Dreifamilienhaus Zürich
Fassadensanierung, Ersatz Heizung, Ausbau Studio mit Sauna

  • Direktauftrag
  • Auftraggeber: Privat
  • Ausführung: Ende 2012 bis Ende 2016

Bei der Isolation der Fassade war das Ziel das bestehende Fassadenbild mit den Fensterleibungen in Kunststein nicht zu verändern. Um dies zu erreichen wurde der Hochleistungsdämmstoff Aerogel verwendet. Aerogelmatten haben einen drei- bis vierfach besseren Isolationswert. Die gewählten 30 mm Aerogel entsprechen etwa 110 mm EPS-Dämmung.

Der bestehende Aussenputz wurde abgeschlagen und eine Ausgleichsschicht aufgetragen. Darauf wurden nun die 30 mm dicken Aerogelmatten aufgebracht und wieder mit 20 mm Grund- und Deckputz abgedeckt. Die neue Fassade steht so etwa 20 mm weiter vor als die ursprünglich unisolierte Fassade. Durch diese Vorgehen entspricht das neue Fassadenbild immer noch der ursprünglichen Fassade.

Die Heizung wurde neu von Gas auf Erdsonden umgestellt.

In der letzten Etappe wurde im Untergeschoss (talseitig Erdgeschoss) ein Studio mit einer kleinen Kochnische und einer Sauna eingebaut. Dazu wurde der ehemalige Bastelraum und die Waschküche grosszügig miteinander verbunden. Die gleiche Grosszügigkeit wie im Grundriss wurde auch in der Materialisation angestrebt. Für die Böden wurde in allen Räumen bräunlich-graue keramische Platten verwendet. Sämtliches Holzwerk der Einbauschränke, Küchenfronten, Schiebetüren usw. ist einem leicht abgetönten braunen Kunstharzbelag gehalten. Die Sauna ist in klassischer Fichte ausgeführt. Zum Durchgang und zur Dusche/ WC ist die Sauna völlig verglast, so wirkt der eigentlich enge Raum grosszügiger. Die Aussenwände und die Decken sind in einem abgetönten weiss.

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